Aylin Tezel
Aylin Tezel erhielt neben einer Schauspielausbildung (HfS Ernst Busch, Berlin) Ausbildungen in klassischem und zeitgenössischem Tanz und Tanzpädagogik (PartsS). Sie wurde bekannt durch Hauptrollen in Kinofilmen wie „Almanya - Willkommen in Deutschland“ und „Bis aufs Blut- Brüder auf Bewährung“.
Aylin Tezel begann mit 6 Jahren zu tanzen. Bereits im Alter von 15 Jahren stand sie mit ersten selbsterarbeiteten Schauspielrollen auf der Bühne. In internationalen Tanz- und Schauspiel-Fortbildungen lernte sie unter Anderen bei dem weltbekannten Regisseur und Peter Brook-Schauspieler Yoshi Oida und Choreographen wie Michele Abbondanza und Antonella Bertoni. Ihre Ausbildung zur Tanzpädagogin absolvierte sie bei Stefan Kunzke im PartsS - Performing Arts Studio, in dem sie inzwischen als Dozentin tätig ist.
Schauspiel studierte sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin.
2007 spielte Aylin Tezel ihre erste Hauptrolle in dem Kinofilm „Unschuld“. Es folgten Hauptrollen in Fernsehproduktionen im In- und Ausland.
2009 wurde Aylin unter 3850 Bewerbern weltweit für den Talent Campus der 59. internationalen Filmfestspiele Berlin ausgewählt.
Im preisgekrönten Jugenddrama „Bis aufs Blut-Brüder auf Bewährung“ spielt die Schauspielerin die weibliche Hauptrolle neben Jacob Matschenz, Simone Thomalla und Peter Lohmeyer. Der Film wurde unter Anderem mit dem First Steps Award 2010, sowie mit dem Publikumspreis beim Filmfestival Max Ophüls Preis ausgezeichnet.
Der Kinofilm „Almanya- Willkommen in Deutschland“ in dem Aylin ebenfalls eine der Hauptrollen spielt wurde zum Überraschungserfolg 2011.
Der Film lief im Wettbewerb der Berlinale 2011 und gewann beim Deutschen Filmpreis 2011 die silberne Lola für den Besten Film sowie die Lola für das Beste Drehbuch und lockte über 1,3 Millionen Zuschauer in die Kinos.
2010 spielte Aylin unter Anderem die Hauptrolle im „Bloch“ (ARD) neben Dieter Pfaff und Susanne Lothar. Außerdem realisierte die Schauspielerin in diesem Jahr ihren ersten eigenen Film, den Kinokurzfilm „Tanz mit ihr“ (AT), bei dem sie auch selbst Regie führte und produzierte. Ebenfalls führte sie Regie für den Dokumentarfilm „Trust me it works“ über den weltbekannten Choreographen Royston Maldoom und sein neuestes Stück „ResiDance- Watercolours“.
2011 startete die Schauspielerin mit Dreharbeiten für den Kinofilm „3 Zimmer Küche Bad“.
Außerdem stand sie für die WDR- Märchenverfilmung „Aschenputtel“ in der Hauptrolle des Aschenputtel unter der Regie von Uwe Janson vor der Kamera. Das Märchen feiert am ersten Weihnachtsfeiertag seine TV-Premiere in der ARD.
Dem Dreh zum Kinokurzfilm „Rhinos“, den Aylin mit dem irischen Regisseur Shimmy Marcus in Dublin drehte folgte die Hauptrolle im Kinofilm „Und dann war alles still“. Der Film der jungen Regisseurin Pola Beck entsteht in Zusammenarbeit mit Arte und wird voraussichtlich im kommenden Jahr seine Premiere feiern.
„Tanz und Schauspiel gehören für mich untrennbar zusammen. Ich finde es erstrebenswert, darstellende Künstler in so vielen Darstellungsformen wie möglich zu schulen, damit sie eine Sprache entwickeln, die aus vielen verschiedenen Bereichen schöpfen kann.“